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Kommentare 'danach':

Bisherige KursteilnehmerInnen lobten vor allem,

  • dass es so viele praktischen Übungen gab, die ein tolles Handwerkszeug für die tägliche Arbeit sind,
  • dass in dieser Therapiemethode viele Elemente und Möglichkeiten stecken, die den Patienten Spaß machen - im Gegensatz zum langweiligen Üben,
  • dass die Erwartungen an die Fortbildung deutlich übertroffen wurden,
  • dass der Seminaraufbau sehr strukturiert und lehrreich war,
  • dass die Inhalte sehr interessant und gut formuliert waren, auch für jemanden, der nicht aus dem Berufszweig (der Logopädie) kommt,
  • dass es durch das Seminar viel 'frischen Wind' für die tägliche Arbeit gab, weil die praktischen Übungen sehr schön und nachvollziehbar waren,
  • dass das Seminar so praxisnah war und außerdem einen hohen 'Spaßfaktor' hatte,
  • dass das Seminar so gestaltet war, das man vergisst auf die Uhr zu schauen,
  • dass das Seminar endlich mal keines war, in dem Schluckübungen im Mittelpunkt standen
  • dass es eine tolle Balance gab zwischen konzentrierter Arbeitshaltung und lockerer Atmosphäre,
  • dass ich als die Seminarleiterin die vielen Informationen so spannend und abwechslungsreich vermitteln konnte,
  • dass es eine Fortbildung war, für die sich auch die ca. 800 km Anreise von München nach Syke gelohnt haben und die ihr Geld wert war,
  • dass im Seminar 'Schuppen von den Augen' gefallen sind und so viele Aha-Erlebnisse vermittelt wurde,
  • dass durch die Übungen die Ursachen und nicht die Symptome therapiert werden, in deshalb so nachhaltig ist
  • dass man auch soviel Zahnfehlstellungen therapieren kann und mit einfachen Übungen den Gaumen weiten kann, und dabei meist noch schneller als die KFO's ist
  • dass es in 20jähriger Berufstätigkeit eine der besten Fortbildungen war!

  Vielen Dank für diese Kommentare!

 

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KursteilnehmerInnen berichten über ihre Erfahrungen nach einem NF!T®-Seminar:

 

Hallo Elke,

ich war gerade in Deinem NF!T®Seminar und muss dir diese Geschichte unbedingt erzählen:

Eine Mutter kam zu mir mit ihrer 10 Monate alten Tochter. Sie könne sie nur schwerlich mit Brei füttern, sie würde viel würgen, verweigern, etc. Kekse oder Salzstangen würde sie nur angucken, aber nie in oder an den Mund führen.

 

Ich habe angefangen mit der Kleinen zu arbeiten, sie tolerierte alles, fand es lustig, wenn ich am und im Mund arbeitete mit den Fingern, aber sie wollte eben keine Nahrung in das Gesicht bekommen. Jetzt dachte ich mir, ich versuche mal mit dem Roggespatel zu arbeiten, der war aber so riesig für ihren kleinen Mund. Und da kam mir eine Idee: Ich nahm zwei Eisstiele und schnitt ein Stück Kauschlauch ab. Das steckte ich über die Eisstiele. Fertig war  der Roggespatel-Mini. Als ich damit ca 30 Minuten gearbeitet hatte, nahm ich eine Salzstange und tat damit dasselbe, wie mit den Roggespatel-Mini. Auf einmal griff sie nach der Salzstange, öffnete den Mund und begann daran zu lutschen. Genau in dem Moment kam die Mutter rein, die zuvor rausgegangen war um ein Fläschchen fertig zu machen und war baff ;-)

 

Die Geschichte musste ich dir unbedingt erzählen ;-)

 

Liebe Grüße

 

Isabell Semler aus Braunschweig

(geschrieben 3/2015)

Liebe Elke,

 

bei der Fülle von Seminarteilnehmern kannst Du Dich ja nicht an alle erinnern. Aber vielleicht ja doch. 2019, Rheine. Zweiter Teil, Körperprogramm.

 

Gern wollte ich Dir ein paar Zeilen schreiben, die du, falls Du mal Zeit und Muße haben solltest, gern beantworten kannst.

 

Dein Seminar war wirklich klasse! Hab nochmals vielen, vielen Dank dafür! Selten habe ich ein so strukturiertes Programm erlebt, was trotz der Theorie dennoch absolut kurzweilig war (Bisher hielt den Platz nur Frau xy  ;-)) (Name entnommen)

 

Gleich heute habe ich die Beinübungen mit meinen zwei stotternden 4 jährigen Zwillingen durchgeführt (keine geistige Einschränkung jedoch mind. 1 Jahr zurück). Du erinnerst Dich vielleicht? Sehr interessant.

Als erstes meinte ich zum ersten Jungen, dass wir heute mal ein bißchen Sport machen wollen. Denn er schaute irritiert in den Raum und suchte das Therapiematerial und Kindertisch und Stühle(hatte ich rausgeräumt), fand jedoch lediglich eine Decke auf dem Boden. Ich dachte er freut sich. Nein, er brach völlig unvermittelt in Tränen aus und meinte, er möchte nicht schon wieder einen Purzelbaum machen, den könne er nicht.

Dabei haben wir den noch nie gemacht. Muss er vom Sportunterricht in der Kita haben. Dieses Wort schien also eine so negative Assoziation bei ihm hervorzurufen...ich hätte vmtl. gar nichts sagen sollen. Bzw.

vielleicht, er solle mal überlegen, was denn heute anders im Raum ist.

 

Und nachdem der andere Junge nicht wusste, wo sich sein Rücken befand, auf den er sich legen sollte, wusste ich erstens, dass ich vmtl. nicht hätte sprechen, sondern vormachen sollen und zweitens, dass er dieses Programm dringend benötigt. Wir sind dann wie wild durch den Raum gekrabbelt, und haben Tiere transportiert und ich habe alle meine Karten und Spiele vorerst beiseite gelegt. Beide Kinder hatten Spaß und ich auch. Ich hatte also einen sehr deutlichen Aha Effekt.

 

Dann habe ich heute mit einem 7 Jährigen normal entwickelten Jungen weiter mit NF!T gemacht (klassiche MFS und falsches Schluckmuster), was auch sehr gut bei ihm anschlägt. Und das erste Mal fiel mir auf, dass, obwohl er im ersten Eindruck keine muskuläre Hypo- oder Hypertonie zeigt (Fußballer), er ohne Hilfe gar nicht gerade sitzen kann und sich permanent mit den Händen oder Armen an der Stuhllehne festhalten muss.

Auch hält er den Blickkontakt nur selten. Prima, dachte ich, da werde ich gleich mal das Körperprogramm mit ihm üben. Dann sagte mir die Mutter am Telefon, dass sie ersteinmal die Therapie beenden möchte und das Kind nun doch bei der Kieferorthopädin vorstellen möchte>:o   Mit Engelszungen habe ich auf sie eingeredet aber ich habe das Gefühl, dass Ärzte nunmal immer noch Götter in weiß sind und die Meinung einer "kleinen" Logopädin dagegen nicht ankommt. Hast Du Argumente?

 

So jetzt bin ich aber wirklich am Ende;-)

 

Ich danke Dir fürs Lesen und wünsche Dir weiterhin viel Freude und Kraft für die Seminare!

 

Herzliche Grüße

 

F. 

Logopädin in der Nähe Berlin

geschrieben März 2019

Viele weitere Geschichten finden Sie auf der Seite "Erfolgsgeschichten ehemaliger Seminarteilnehmer"

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